02/02/2026 0 Kommentare
GKR-Wahl 2025: Unsere Kandidierenden stellen sich vor
GKR-Wahl 2025: Unsere Kandidierenden stellen sich vor
# Neues aus Immanuel

GKR-Wahl 2025: Unsere Kandidierenden stellen sich vor
Am 1. Advent, den 30. November, ist es soweit: Wir wählen unseren neuen Gemeindekirchenrat! Alle Gemeindemitglieder sind eingeladen, ihre Stimme abzugeben: vor Ort von 14-18 Uhr im Gemeindehaus, Immanuelkirchstraße 1a, oder online (die Unterlagen dafür kommen zusammen mit der Wahlbenachrichtigung per Post). Während des Gottesdienstes um 15 Uhr ruht die Wahl.
Hier stellen sich unsere Kandidatinnen und Kandidaten vor. Danke, dass ihr dabei seid!
Ingo Bischoff
Mein Lebens- und Berufsweg brachte mir viele Erkenntnisse: Wie organisiere ich Projekte, wie lerne ich aus Fehlern, wie überzeuge ich von einer guten Idee, was macht gute Führung aus, wie hilft Vielfalt bei der Problemlösung. Diese Erfahrungen bringe ich gerne in den Gemeindekirchenrat ein – wie auch die großen Fragen, die im Austausch mit anderen Gemeindemitgliedern zu Gemeinsamkeiten im Denken, Hoffen und Handeln führen können. Zusammen mit meiner Frau lebe ich seit einem Vierteljahrhundert in der Gemeinde. Ich möchte einen Beitrag leisten, um die Kirche und Gemeinde zu öffnen für Menschen, die Glauben, Religiosität und Spiritualität suchen und gerne im Christentum bei der evangelischen Kirche finden würden.
Mathias Brüggman
Ich möchte ermöglichen, deshalb kümmere ich mich in der Gemeinde um Finanzen. Deshalb arbeite ich auch im Haushaltsausschuss des Kirchenkreises mit. Außerdem liegt mir die Ukraine-Hilfe besonders am Herzen, wo wir geflüchteten Menschen helfen, hier anzukommen – eine wahrlich diakonische Aufgabe.
Ich bin 60 Jahre alt, in Hamburg geboren, lebe seit 2007 im Gemeindegebiet unserer Immanuelkirche, bei deren baulichen Erhalt und inhaltlichen Belebung weiter helfen möchte.
Und ich bringe mich in der Gemeinde ein, wo immer eine helfende Hand fehlt: Ob Kochen beim Gemeindefest, Erstellen des Flyers mit unserem Programm und Angebot oder Vorlesen im Gottesdienst. Das möchte ich gern weitermachen und bitte um Ihr Vertrauen.
Georg Dahm
Es ist eine tolle Zeit, Mitglied der Immanuelgemeinde zu sein. Überall ist Aufbruchstimmung: Wir haben eine neue Pastorin und eine neue Kantorin, wir haben das Gemeindehaus entrümpelt und mit Leben gefüllt, es gibt neue Angebote für Familien, berührende Konzerte und ein Café im Kirchgarten. Ich will dazu beitragen, dass dieser Schwung anhält und noch mehr Menschen im Kiez die Immanuelkirche als Ort für sich entdecken.
2020 bin ich in den Winskiez gezogen und habe in der Im- manuelgemeinde ein Stückchen Heimat gefunden – was ich als Schleswig-Holsteiner in der Berliner Diaspora nicht leichtfertig sage. Hier geht meine Tochter in die Kita, hier singe ich in der Kantorei und darf als Lektor auch Gottesdienste geben.
Im Gemeindekirchenrat bin ich seit 2022 und kümmere mich vor allem um die Öffentlichkeitsarbeit, die Website, die Technik und arbeite mit an der Ausgestaltung der Liturgie.
John Dous
Geboren wurde ich 1976 in Hamburg. Ich bin Jurist, habe zunächst als Rechtsanwalt gearbeitet und bin seit einiger Zeit Referent im Bundesfinanzministerium. Seit 2016 bin ich im Winskiez heimisch, mit einer nun fünfköpfigen Patchworkfamilie.
Mein vierjähriger Sohn geht in die Immanuel-Kita und wir besuchen gerne zusammen den Gottesdienst in der Immanuelkirche. Kita und Kirche samt kirchlichem Leben sind ihm und uns als Familie ein vertrautes und gutes Umfeld geworden. Es ist ein wesentlicher Antrieb für meine Kandidatur, vom bloßen „Verbraucher“ zu einem aktiveren Mitglied zu werden, da die Gemeinde samt Kita und Kirche einen wichtigen spirituellen und tatsächlichen Teil unseres Lebens ausmachen.
Sie habe ich als vielfältig, lebensnah, originell und aktiv erlebt, alles verbunden mit einer offenen, authentischen und uns gemäßen Art, den Glauben zu leben. Gerne möchte ich daran teilnehmen, in diesem Geist mitzugestalten
Stefan Höring
Ich habe in und mit der Gemeinde schon viel erlebt. Zuerst als Kind, dann als Jugendlicher und später mit meiner Frau und meiner Familie. Seit vie- len Jahren singe ich in der Immanuel-Kantorei. Mit kurzer Unterbrechung bin ich seit 1998 im GKR tätig und möchte mich weiterhin ins Gemeindeleben einbringen. Momentan bin ich Mitglied im Kita-Ausschuss und vertrete die Immanuelgemeinde in der Kreissynode des Kirchenkreises Berlin Stadtmitte.
Uwe Lehmann
Ich gehöre seit 2014 zur Immanuelgemeinde und habe mich als Bauingenieur vor allem im Bauausschuss engagiert. Ich habe mich auch bei der Konzeption des Ukraine-Treffs eingebracht. Ältester war ich von 2016 bis 2018 und bin es erneut seit 2022. Ich möchte meine Leitungserfahrungen und Kontakte aus Bauwesen, Politik und Kirche gern weiter einbringen.
Ich sehe Potenzial in der Öffnung der Kirche für Kultur, Lesungen, Ausstellungen oder gesellschaftliche Debatten. Ich bin geprägt durch den „Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" in den 1980er-Jahren und den Auftrag „Suchet der Stadt Bestes".
Mein Traum wäre ein religiöses und kulturelles Kiezgemeindezentrum, in dem Gemeinschaft gelebt wird und das offen ist für die Nachbarschaft jeglicher Glaubensrichtung.
Kerstin Marggraf
Ich stelle mich zum zweiten Mal zur Wahl. Die Frage, ob ich erneut kandidiere, war der Anlass für einen Rückblick auf die letzten drei Jahre und es ist tatsächlich viel passiert: Ich bin noch enger mit der Gemeinde verwachsen, da das erste meiner drei Kinder sich in Immanuel konfirmieren ließ. Wir haben eine neue Pfarrerin und eine neue Kantorin. Es gibt neue Veranstaltungen wie das Familiencafé, traditionsreiche, wie die Orgelreihe, wurden weitergeführt.
Die Gemeinderäume waren Filmkulisse, Diskussionsort, Konzertsaal und Treffpunkt. Neue Menschen haben den Weg in unsere Gemeinde gefunden. Mit Eva Finkenstein haben wir eine Pfarrerin, die deutlich macht, dass Kirche kein verstaubter Traditionalismus ist, sondern das Gemeinschaft, Glaube und christliche Werte Orientierung und Richtung geben in unserer unsicheren Zeit.
Die Kirche weiter zu öffnen für alle im Kiez, unabhängig von Alter, Herkunft und Hintergrund, ist weiterhin mein Ziel.
Uta Motschmann
Ich bin Lehrkraft in einer Berliner Grundschule. Seit 1990 lebe ich im Prenzlauer Berg, seit 2001 bin ich ehrenamtlich in der Ev. Immanuel Kirchengemeinde tätig, seit 2013 Vorsitzende der Gemeindeleitung.
Gemeindeleitung ist umfassende Angelegenheit: zum einen der Blick für das Gesamte, die Situation der Gemeinde zu haben, den gemeinsamen Weg der Gemeinde, auch im größeren Kontext, zu entwickeln und zu planen, zum anderen – nicht weniger wichtig – der konkrete Blick auf die Gegebenheiten vor Ort: Menschen (Mitarbeitende wie Gemeindeglieder und Anwohnende), Orte, Bau & Immobilien, kirchliches Leben ...
Besonders am Herzen liegt mir die denkmalgerechte Sanierung des Ensembles Ev. Immanuelkirche, die ich intensiv begleite.
Konrad Soyez
Mich bewegt, wie wir unsere Immanuelkirche mit der markanten Silhouette noch besser statt als bloßem architektonischen Glanzpunkt zu einem Zentrum des geistig-geistlichen Lebens im Kiez machen und wie wir das Gemeindeleben so gestalten können, dass bewährte Glaubensinhalte als Alternative zu modischen populistischen Philosophien in einer säkularisierten Welt vermittelt und für das komplexer werdende Leben nutzbar werden.
Im GKR seit acht Jahren, seit 15 Jahren in der Immanuel-Kantorei. Mitorganisator des Gemeindekreises Immabunt. Mitglied im Haushaltsausschuss des Kirchenkreises Berlin-Mitte. Jahrgang 1946, gebürtiger Sachse, seit 1975 in Ostberlin. Verheiratet, erwachsene Kinder und Enkel. Dipl.-Ingenieur, Umweltbiotechnologe an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Nach der Wende Privatdozent an der Bauhaus-Universität Weimar und Universität Potsdam. Berufliche Aufenthalte in Afrika und Asien.
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